Von Hofläden, Regioboxen, Milchtankstellen und so weiter.

Monat: Juli 2021

Fette Beute!

„Was ist das eigentlich für ein Automat da bei Edewechter Damm an der Straße?“ fragte Marie. „Keine Ahnung!“ – und so fuhren Nick und ich heute los, über Land um zu gucken, ob wir finden, was sie meint. Der Himmel hatte spektakuläre Gewittergrauschattierungen. Richtig toll! Gefunden haben wir den, den sie meinte, nicht. Mittlerweile aber eine Ahnung, welche der drei Tankstellen an der Strecke in einem Ort der mit Edewecht anfängt, sie dann tatsächlich meint. Wir sind vorher links abgebogen.

Sicherlich gibt es da auch noch Hofläden. Ich freue mich ja immer, wenn die große Schilder haben, die man von weitem sieht – aber trotzdem bin ich an dem großen Schild „Biohofladen“ vorbei gefahren. „Moment, da war einer, da muss ich hin!“ Also eben in eine kleine Straße zum wenden gefahren. In der Zwischenzeit maulte Joey hinten, er müsse mal ganz dringend irgendwie und nur aus dem Fenster gucken ist ihm zu doof. Also noch ein Stückchen weiter gefahren und eine Weide mit einem Mobilstall gefunden.

Es regnete und fast alle Hühner haben sich unter ihrem Mobilstall verzogen um bloß nicht nass zu werden. Das hat sich dann schlagartig geändert, als der blaue Berlingo am Straßenrand gehalten hat. Hühner sind so derbe neugierig, die können gar nicht schnell genug am Zaun sein und gucken, was da steht! Da wird gerannt, es werden Hälse gereckt, es wird gegurrt und überlegt. Wie so alte Tratschtanten vor ihren Häusern, die alles ganz genau beobachten und kommentieren! Die Else Klings des Landlebens.

Nick hatte dann den Auftrag, Fotos aus dem Fenster zu machen während ich mit Joey ein bisschen gelaufen bin, bevor es dann weiter, beziehungsweise zurück ging, damit ich mir die Adresse von dem Biohof notieren kann. In den letzten Tagen habe ich alle Höfe, die in dem Bereich meiner Papierkarte sind, dort eingezeichnet. In Osterscheps war noch kein Kringel – aber den Himpsl-Hof hatte ich dann schon auf meiner „muss ich noch eintragen“-Liste. Mittlerweile ist er dann auf der Webseite gelistet.

Also weiter gefahren, Aufsteller an der Straße gesehen, beim Vorbeifahren über der Türe „Hofladen“ gelesen. „Da will ich auch noch eben hin!“. Beim Landmaschinenhändler gewendet, noch einen schönen blau-grünen Grubber bewundert und dann wieder zurück, der nächste Hofladen. „Ich geh mal eben gucken, welche Hausnummer das ist!“ sprach ich, nahm mir Schnutenpulli, Flyer, Stift und Handy um dann festzustellen, dass der Hofladen samstags bis 20 Uhr offen hat. Da wir Käsesuppe kochen wollten und Fleisch angepriesen wurde, passte es sowieso super.

Es wurden dann ein paar Sachen mehr. Am liebsten hätte ich ganz viele Sachen mehr gekauft, aber das muss ja auch alles verarbeitet werden. Also habe ich mich auf „Oh, geil, Heidschnuckenbratwurst! Ist ja der Hammer, wie die wohl schmeckt?“ und „Rinderhackfleisch vom Fleckvieh“, einer Tüte Dinkelpizzamehl und „Toll! Bunte Treckernudeln! Die müssen mit!“ beschränkt.

Zwischendurch fragte mich noch ein älteres Paar, das hereingekommen war, ob ich wüsste, wo der Ferienhof ist. Keine Ahnung, aber wenn sie hier Urlaub machen und Hofläden entdecken möchten… ich habe ihnen einen Flyer mitgegeben. Fanden sie gut. Beim Bezahlen habe ich dann festgestellt, man kann dort tatsächlich mit Paypal bezahlen. Das habe ich nicht getan, aber ich finde es total faszinierend, dass mitten auf dem platten Land, wo viele Städter sagen würden, es ist die letzte Einöde, mitunter mehr möglich ist als in einer Stadt! Es gibt Automaten, bei denen man rund um die Uhr frische Lebensmittel bekommt, mit Bankkarte bezahlen kann – oder eben dass ein Hofladen mitten „Irgendwo im Nirgendwo“ die Möglichkeit bietet, via Paypal zu bezahlen! Als ich Nick meine Hofladenbeute in den Schoß gekippt habe, kam der aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Bratwurst. Auch er ist sehr gespannt, wie Heidschnuckenbratwurst wohl schmeckt. Oltmers Hofladen in Edewecht-Osterscheps ist dann jetzt auch auf der Liste.

Weiter ging es, mal gucken, was wir noch so entdecken. Wieder Mobilställe. „Nordloher Weidehühner!“. Die sind schon auf der Liste, aber nun wissen wir, wo genau die zu verorten sind! Nick hat wieder Fotos von Hühnern gemacht, die sofort angelaufen gekommen sind um zu gucken, wer da so am Zaun ist und dann haben wir uns das Häuschen angeschaut. Es gibt Eier, Kartoffeln und es gab Honig eines Apener Imkers. Ein Glas Apfelblütenhonig. Das ist dann unseres geworden, zusammen mit einem entzückenden Karton voller Eier unterschiedlicher Größen. Junior durfte dann ausrechnen, wieviel wir in den Tresor werfen müssen und das Geld abzählen und reinwerfen. Auch hier haben wir einen Stapel Flyer hinterlassen – und den ersten gleich an das Pärchen weitergegeben, das nach uns ankam und erst einmal den Hund begrüßt hat.

Weiter ging es über Barßel, wo ich den Rest für die Käsesuppe eingekauft habe und wo wir dann in Lohe noch mal bei Hof Kolbeck angehalten haben, den wir letztens im Vorbeifahren entdeckt haben. Hof Kolbeck hat einen kleinen Schrank mit Kartoffeln und einen Kühlschrank mit Eiern an der Auffahrt. Aktuell gibt es Kartoffeln der neuen Ernte. Wir haben schon beim letzten Mal welche mitgenommen. Heute haben wir Flyer hinterlegt und Fotos gemacht.

Wir sind dann noch ein bisschen über kleinere Wege zurück gefahren, mitunter findet man ja auf den kleinsten Wegen noch interessante Dinge. Hof Schmieß (klick mich, ich bin ein Link) zum Beispiel. Die machen beim Projekt „Transparente Landwirtschaft“ der Goldschmaus-Gruppe mit. Da hat Nick aber schon geschlafen und ich bin immer ganz froh, wenn er beim Autofahren irgendwann einschläft. Dann nervt der „blöde Mitbewohner im Kopf“ ihn nämlich nicht. Aber wir werden uns den Hof sicherlich noch mal angucken und euch dann auch davon berichten!

Bis zum nächsten Mal!

Bunte Schriften und verteilte Flyer

Es ist immer wieder spannend, auf einen Blog zu gehen und zu gucken, was es dort gibt. Wenn du das hier liest, tust du gerade genau DAS! Willkommen!

Ím letzten Beitrag hatte ich ja von den Flyern und der Farbcodierung geschrieben. Das klingt immer alles irgendwie ganz einfach, aber ich habe einen kompletten Tag damit verbracht, erst einmal meine Adressentabelle, die ich auch als Papierversion ausdrucke um den Überblick zu behalten, zu ändern. Dort wollte ich dann schon mal das Farbschema umsetzen. Man, habe ich zwischendurch geflucht, aber ich habe es hinbekommen.

Dann habe ich bei den Hofläden die Produktgruppen farblich hinterlegt. Klingt einfach, ist es aber nicht so ganz, weil ich das alles in WordPress mache und das ist zu weiten Teilen Neuland für mich. Das vorgegebene Farbspektrum ist nun nicht unbedingt super um Schrift zu hinterlegen und dennoch einen lesbaren Kontrast zu behalten, also einige Farben bei jedem entsprechenden Wort händisch eingeben. Auch das dauert. Ich kann das irgendwie programmieren, habe aber noch nicht rausgefunden, wie genau das geht. Kommt noch. Genau wie das Bilder skalieren und die Schrift verändern. Im Gegensatz zu ruppi-struppi.blogspot.de ist das hier alles echt riesig.

Während Junior dienstag im MRT lag bzw. davor mit Kanülen traktiert worden ist, weil manche Ärzte einfach nicht glauben wollen, dass er richtig schlechte Venen hat und denken, er wäre so eine Art gefühlloses Nadelkissen, habe ich dann mal alle Adressen zusammengesucht, die ich noch „auf Halde“ habe und die noch eingetragen werden müssen. Für die bisherigen Landkreise sind das derzeit 35 Adressen. Ich bin sicher, da kommen auch noch welche zu.

Mittlerweile haben wir etwa 1500 Flyer von A 5 auf A 6 gefaltet und rund 200 Stück schon verteilt. Gedruckt wurden sie bei einem Anbieter, den ich vor Jahren eher durch Zufall entdeckt habe, als ich ein Heft drucken lassen wollte – und weil das mit deren „Wir basteln ein Heft zusammen“-Gestaltungsvorlagen wirklich toll geworden ist, die Druckerei schnell ist und der Preis total in Ordnung, hat MagGlance mittlerweile schon mehrere Druckaufträge von mir bekommen. Falls ihr also je eine gute Druckerei braucht weil ihr gerne Hefte oder so mit vielen Fotos umsetzen möchtet, um z. B. Weihnachten statt Weihnachtskarten sehr persönliche Hefte verschenken möchtet ohne das euch Fotobuchanbieter finanziell ruinieren oder es eine böse Überraschung gibt, weil der Druck dann doch anders ausfällt als gedacht, seid ihr bei MagGlance echt gut aufgehoben!

So, genug gelobhudelt, bis die Tage!

Schon zwei Wochen um…

Nun besteht die LAND-LADEN-LECKER Seite fast zwei Wochen! Zeit für ein paar Daten:

Es sind jetzt gerade 101 Adressen in 13 Landkreisen und Oldenburg gelistet (die Stadt Oldenburg ist kreisfrei). Manche Hofläden etc. sind auf zwei Seiten, ganz selten auf drei Seiten gelistet, je nach Angebot.

57 Adressen gibt es derzeit unter der Rubrik „Hofläden & Verkaufsautomaten“. Ebenso gibt es 57 Stellen „rund um die Milch“ und 12 Hofcafes. Bislang sind nur 2 Einträge bei Schäfereien/Imker, auch wenn einige andere Läden Honig mit anbieten. Aber dort kommen auch noch mehr Adressen zu, keine Sorge.

Da die Adressenlisten als Blogversion irgendwann etwas lang und unübersichtlicher werden, überlege ich schon, wie ich das etwas ändern kann. Es wird an zwei Stellen Farbcodierungen geben – und zwar wird irgendwann in der nächsten Zeit der Name ggf. grün (Biohof) oder rot (Fleischerei/Grillfleischautomat) unterlegt. So kann man schon beim runterscrollen viel schneller unterscheiden. In der Rubrik „Hofläden“ werden die üblichen Produkte dann auch farblich gekennzeichnet. Auch das hilft, die Suche zu beschleunigen, da die Suche über die Webseite bislang ja nichts ist, was sich auch nur annähernd mit Ruhm bekleckern kann.

Da es unglaublich nervig ist, eine Seite für so einen Blog bei Facebook zu haben und Facebook erst einmal Geld durch Werbeeinnahmen wittert, Reicheweite und Teilen blockiert, haben wir Flyer drucken lassen. Facebook verspricht mir zwar, für 14 Euro am Tag 507 Leuten die Seite von LAND-LADEN-LECKER anzuzeigen – aber ich bekomme ja durchaus mit, wie die arbeiten. Weil ich ja auf meiner privaten Facebook-Seite ebenso Werbung angezeigt bekomme. Und das ist zum Teil mehrmals täglich über Wochen die gleiche Firma. Interessiert mich zwar überhaupt nicht, aber wenn ich nicht mit Aufwand die Anzeige blockiere, bekomme ich sie jeden Tag serviert und irgendeine Firma blecht viel, viel, viel Geld an Facebook dafür, das jeden Tag die gleichen Leute mit wachsendem Desinteresse die Werbung ignorieren.

Wir haben nun 2000 Flyer, die wir nach und nach in den Hofläden etc. auslegen. Das hat umgerechnet 4 Tage Facebook-Werbung gekostet. Aber viele dieser Flyer erreichen weit effektiver Menschen, die sich genau dafür interessieren: Wo finde ich in der Region die landwirtschaftlichen Produkte, die ich gerne hätte möglichst direkt beim Erzeuger?

Es ist unser Beitrag für eine fairere Bezahlung guter Produkte – letztlich zusätzlich zu den Dingen, die wir selbst in Hofläden kaufen. Das dies ein ziemliches Privileg ist, wissen wir nach einigen autolosen Jahren und nur ALG2 sehr wohl! Für uns ist es das „Dankeschön für eure Mühe, hiermit geben WIR uns welche, euch noch etwas mehr zu unterstützen!“ UND Angesichts der allseits beliebten Hetze gegen Menschen, die Geld vom Staat bekommen, eine Gegenleistung dafür. Mitunter werden wir ja gefragt, ob Junior irgendwann wieder in einer WfbM arbeiten wird. Nein. Auch bei mir ist eine „passende Arbeitsstelle“ eher die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und wegen Junior und Pflege sowieso nicht möglich. Also „basteln wir uns unsere Arbeit“ aus dem, was wir wissen, mögen, können und gerne lernen. Tadaaa: LAND-LADEN-LECKER. DE !

Ebenso ist es ein großes Stück „authentisch leben“. Denn schön geredet wird von vielen Leuten ja jede Menge, dass sie doch die Landwirte unterstützen würden, wenn sie… (hier ein beliebiges gerne genommenes Argument einsetzen). Nur: Von schönen Worten werden weder Hofbetreiber noch Vieh satt. Es kann nicht sein, dass geldgierige Konzerne und Großschlachtereien die Preise so derbe drücken, dass immer mehr Höfe aufgeben müssen, weil sie dem Druck nicht mehr stand halten.

Ein Fass ohne Boden

Hochmotiviert haben wir ja die Seite angefangen. Keine Sorge, motiviert sind wir immer noch. Aber wenn dann jeden Tag bei der Recherche neue „Sammelseiten“ aufploppen, auf denen Direktvermarkter gelistet sind, die anderswo zum Teil nie aufgetaucht sind, dann bekomme ich das Gefühl von „das wird ein Fass ohne Boden!“.

Es ist wirklich spannend, kein Thema und ich habe auch schon einige Höfe entdeckt, wo ich dachte: „Klasse, den kenne ich noch von meiner Teeniezeit her! DA MUSS ICH HIN!“ und dann denkt man an den Zirkuswagen und das kleine Bauernhaus und was mittlerweile daraus geworden ist. Wahnsinn! Oder den Hof in Moorseite, wo wir vor 20 Jahren durch Zufall „ey, da ist ein Schild, lass uns da mal hinfahren!“ gelandet sind und wundervolles Rindergehacktes bekommen haben. Das die Kinder nicht mochten, weil die Bolognese dann nur mit Rindfleisch war.

Der Hof in Seefelderaußendeich ist auch toll, faktisch gleich daneben habe ich in Augustgroden über Jahre Freunde gehabt und habe damals gedacht, ich verbringe den Rest des Lebens dort als Landwirtin. Die dann auch lernt, mit dem Trecker und dem Kreiselheuer rückwärts zu fahren, ohne ein Fahrrad aufzuspießen! Aber das Leben verläuft dann mitunter komplett anders.

WordPress als Grundlage für diese Seite ist für mich fast Neuland, ich habe sonst mit einem anderen System gearbeitet. Irgendwann wird alles noch ein bisschen mehr angepasst, derzeit bin ich aber froh, wenn ich erst einmal möglichst viele Adressen eingepflegt bekomme. Das klingt eigentlich nach „ist doch easy und ganz schnell erledigt!“. Aber zuerst muss ich die Adressen finden. Ich notiere sie mir auf einem ausgedruckten Tabellenformular (selbst erstellt). Dann ordne ich den Landkreis zu, meistens ist das auch wieder Online-Suche, weil ich mir oft nicht ganz sicher bin. Danach google ich nach einer Webseite vom Hof – denn wenn ich möchte, dass ihr direkt von der Adresse in der Liste aus auf die Webseite vom Hof kommt, muss ich die von der offenen Webseite aus verlinken (oder den ganzen http-Kram eingeben, aber direkt verlinken ist halt besser). Das Gleiche muss ich mit einer Facebookseite machen und wenn der Hof Sachen aus zwei Bereichen hier anbietet, alles kopieren und auf der zweiten Seite in ein extra eingerichtetes Kästchen einfügen. Mag sein, ein PC-Profi würde alles super viel schneller hinbekommen. Aber das bin ich nicht.

Von daher mag es für manch einen nach „wenig Adressen bis jetzt“ aussehen, aber diese wenigen Adressen sind ziemlich zeitaufwändig. Weil Nick an seinem eigenen Rechner sucht, gibt es dann noch eine Liste mit allen Höfen, die ich eingetragen habe. Dort kann er bei Bedarf schauen kann, bevor er eine Adresse per Hand abschreibt. Das ist für ihn aufgrund seiner Behinderung nämlich echt viel Arbeit und richtig anstrengend. Umso toller, dass er mir gestern vier Blätter mit über 10 Adressen gegeben hat, die er aus dem Internet abgeschrieben hat! Dafür hat er über drei Stunden gebraucht – und das rechne ich ihm echt hoch an!

So, und nun werde ich weiter Adressen sammeln und eintragen. Bis später!

Was ist denn das hier?

In vielen Berichten, Reportagen und Videos wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig und gut es ist, wenn man direkt beim Erzeuger einkauft. Man kann sehen, wie Obst und Gemüse wachsen, wie Tiere gehalten werden und so weiter. Einkaufen auf dem Bauernhof – was für ein Erlebnis! Die Zahl der Angebote, Produkte regional direkt vom Erzeuger zu kaufen steigt stetig.

Wir selbst nutzen es wirklich gerne. Es gibt Eier von Weidehühnern, Kartoffelautomaten, Grillfleischautomaten, Milchtankstellen, Regioboxen und so weiter. Ein tolles Angebot! Nur: Als wir unterwegs einen „Grillfleischautomaten“ gesucht haben, wurde uns der nächste Automat in 450 Kilometer Entfernung im Ruhrgebiet angezeigt. Durch Zufall habe ich aus den Augenwinkeln dann noch einen an einer Tankstelle in Lorup gesehen, gewendet und dort Bratwurst bekommen. Mittlerweile haben wir verschiedene Hofläden, Automaten, Regioboxen und Milchtankstellen besucht. Es gibt viele verschiedene Seiten, immer mal wieder Artikel über einzelne Anbieter – aber uns fehlt eigentlich eine Übersicht, wo nach und nach möglichst alle Angebote der Region drauf sind. Eigentlich war die Idee, die Adressen bei Google Maps zu markieren. Aber das scheitert daran, dass es so viele unterschiedliche Begriffe gibt und manche Hofläden zwar auf Google Maps zu finden sind – aber unter Begriffen, die den wenigsten Menschen geläufig ist: Regiobox und Frischebox.

Daraus ist dann die Idee für land-laden-lecker.de entstanden. Unterwegs sind wir sowieso viel, wir legen Wert darauf, zu wissen was wir essen und wo es geht etwas Neues auszuprobieren. Was liegt da näher, als unsere Erfahrungen und die Adressen mit euch zu teilen? In der oberen Menüleiste findet ihr einige Unterseiten. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr uns unterstützt und uns Hofläden, Regioboxen, Hofcafes, Wildfleischverkauf, Werksverkäufe etc. meldet, damit wir sie in unsere Listen mit aufnehmen können!

Selbstverständlich gilt das auch für Angebote außerhalb der Weser-Ems-Region. Je mehr Menschen uns Tipps geben, desto länger werden die Listen auf den Unterseiten. Facebooknutzer können sich oft mit einem Klick sofort weitere Infos zu den Betrieben holen, ansonsten sind oft auch die Webseiten verlinkt.

Auf der Startseite hier werden wir euch immer mal wieder Betriebe und deren Produkte direkt vorstellen, euch an unserer Kocherei teilhaben lassen und euch rund um das Thema Landwirtschaft informieren. Denn eines sollte auch denen, die „Landwirte sind Tierquäler“ propagieren und Landwirte „scheiße“ finden, klar sein: Ohne Landwirte hätten wir nichts auf dem Teller und das, was nicht in Deutschland zu strengen Richtlinien produziert wird, kommt aus dem billig produzierenden Ausland. Egal ob Fleisch, Obst, Gemüse, Getreide, Eier oder Milch. Sollte man ggf. mal drüber nachdenken. Ganz intensiv.

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